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Kazakhstan after the fall of the Soviet Union was pretty f-ed up, but some other places were f-ed up worse.

lolmythesis:

Russian Studies, UTA

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merlin:

Yip Man & Lee Jun-fan

Wing Chun giants.

(My God this movie is awesome.)

Experts in what I love.

merlin:

Yip Man & Lee Jun-fan

Wing Chun giants.

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Ich bin nicht allein.

Anton Troianovski, The Wall Street Journal:

Ms. Hildebrand works as a home health aide. The 85-year-old woman she cares for does have a cellphone. “She yells at me, ‘Why don’t you have a cellphone?’ ” Ms. Hildebrand said.

Getting rid of her phone has meant getting reacquainted with punctuality. When she meets friends, she names a precise meeting place and time, often in nearby San Francisco. She gives them 15 to 30 minutes to show up. If they don’t, Ms. Hildebrand finds something else to do.

Leuten, die mich persönlich kennen, wird das sicher nicht gefallen. Aber die sich dramatisch verbesserte Pünktlichkeit meiner Freunde und Kollegen war und ist ein unerwarteter, aber sehr netter Nebeneffekt meines Handyverzichts.

(Quelle: The Wall Street Journal)

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Weniger dringend, mehr wichtig

Simone Janson im Interview mit Zeit Online:

Das Eisenhower-Prinzip hilft mir, Aufgaben zu priorisieren, was ich mittlerweile eher intuitiv mache. Diese Methode unterscheidet wichtige und dringende Aufgaben. Es gibt ja zahlreiche Aufgaben, die dringend sind, aber nicht wichtig. Sie sind die größten Zeitfresser, weil viele Kommunikationspartner Dinge wichtig und dringend erscheinen lassen, die eigentlich gar nicht wichtig sind. Aus diesem Grund bin ich eigentlich nur per E-Mail erreichbar. Meine Telefonnummer und vor allem meine Handynummer kommuniziere ich nur wenigen Menschen.

Jemandem die Handynummer zu verweigern, ist in vielen Situationen unangenehm. Manchmal wird das missverstanden und als Beleidigung empfunden. Deshalb verzichte ich seit 2008 komplett aufs Handy. “Ich besitze kein Handy” klingt zwar für Viele etwas ungewöhnlich, aber wenigstens versteht das jeder so, wie ich es meine.

Der Verzicht hat meinen dritten Quadranten ordentlich aufgeräumt, so dass ich mich etwas mehr auf den zweiten konzentrieren kann. Wenn etwas dringend, aber nicht wichtig ist, will ich nichts davon wissen. Zumindest nicht während ich wichtige Dinge erledige.

Merrill Covey Matrix

(Quelle: zeit.de)

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Digitaler Bohemien vs. arbeitsloser Traumangestellte

Holm Friebe und Sascha Lobo schreiben in ihrem Buch über die digitale Bohème “Wir nennen es Arbeit”:

Statt ökonomisches Kapital anzuhäufen und einen Bausparvetrag abzuschließen, investiert sie [die digitale Bohème] Zeit, Arbeit und Energie in die Respektökonmie, das heißt in den Aufbau und die Pflege sozialer Netzwerke. Statt nach formalen Abschlüssen und Einträgen im Lebenslauf zu streben, investiert sie in Wissen, Fähigkeiten und Techniken, die vielleicht in Zukunft noch viel mehr gefragt sein werden und es ihr ermöglichen, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, ohne jemals im Leben wieder eine Bewerbung zu schreiben – ein Unterfangen, das ohnehin immer aussichtsloser und unsinniger wird. Betriebswirtschaftsstudenten der Fachhochschule Würzburg-Schweinfurt haben das im Frühjahr 2005 in einem Experiment nachgestellt. Sie konstruierten die Lebensläufe von Traumkandidaten, wie den 31-jährigen Christian, der mit einer Abiturnote von 1,3, einem abgeschlossenen Wirtschaftsstudium der Universität Erlangen (Note ebenfalls 1,3) und einem MBA der University of Georgia glänzt, zusätzlich jede Menge Praktikumserfahrung im In- und Ausland aufweisen kann – und schickten diese auf passende Online-Stellenausschreibungen hin an die Personalabteilungen. Auf rund 100 Aussendungen erhielten sie nach durchschnittlich zwölf Tagen in der Regel unpersönlich formulierte Absagen, wenn es überhaupt eine Reaktion gab. Nur viermal wurde der Bewerber überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

Ob sich die Situation in den vergangenen sieben Jahren verbessert hat? Falls nicht, muss ich noch schnell einige Praktika und den MBA in den USA einsammeln, damit mich niemand anstellt.

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Aufschieberitis

Napoleon Hill:

"Aufschieberitis": Scarlett O’Haras "Verschieben wir’s auf morgen" ist eine der Hauptursachen menschlichen Versagens. Die meisten von uns bringen es nur deshalb zu nichts, weil sie sich unter dem Vorwand, auf den "richtigen Augenblick" zu warten, nicht entschließen können, ein – oft durchaus vernünftiges sowie gründlich geplantes und vorbereitetes – Projekt in Angriff zu nehmen. Schieben Sie nichts auf die lange Bank! Den "einzig richtigen Augenblick" gibt es nur in der Theorie – praktisch gibt es deren unendlich viele! Machen Sie sich mutig ans Werk, auch wenn Ihnen das eine oder andere Hilfsmittel noch zu fehlen scheint. Ist die Arbeit erst einmal in Gang gekommen, findet sich immer eine Möglichkeit.